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29.09.2018

Ohne Glasfaseranschluss drohen Wettbewerbsnachteile


Der Ausbau der deutschen Internet-Infrastruktur mit schnellen Breitbandanschlüssen auf Glasfaserbasis genießt hohe Priorität, da die Internetnutzung durch Wirtschaft und Privathaushalte drastisch zunimmt und immer mehr Daten gleichzeitig übertragen werden müssen. Unzureichend dimensionierte Internetanschlüsse mit zu geringer Bandbreite wirken wie eine angezogene Handbremse und bescheren betroffenen Unternehmen zwangsläufig große Wettbewerbsnachteile. Verschärft wird die Situation durch die bevorstehende Abschaltung der ISDN-Telefonie im nächsten Jahr. Die damit einhergehende Umstellung auf IP-Telefonie belastet die Netze zusätzlich.

Ländliche Regionen benachteiligt

Doch wie steht es mit dem Ausbau der IT-Infrastruktur in Bayern? Der Freistaat verfolgt mit seinem Breitbandförderprogramm ambitionierte Ziele, sollen doch bis 2025 alle Teilnehmer an Hochgeschwindigkeitsnetze mit mindestens 50 Mbit/s angeschlossen sein. Den aktuellen Ausbaustand beleuchtete der Bayerische Rundfunk einen ausführlichen Beitrag in der Sendung „Wirtschaftstreff Bayern“, der am 28. September erstmalig ausgestrahlt wurde. Moderatorin Marianne E. Haas befragte dazu unter anderem den IT-Administrator Kevin Klaschka von Aumüller Aumatic. „Beim Breitbandausbau hinken wir in Bayern insbesondere in ländlichen Regionen deutlich hinterher. Andere Länder wie z. B. Südkorea sind bereits viel weiter“, meint Klaschka. In der Stadt „hui“ und auf dem Land „pfui“, dieses Fazit wird auch Passanten in Bamberg bestätigt, die der Bayrische Rundfunk befragt hatte wird. Insgesamt sind erst 11 % der Haushalte in Bayern an ein Gigabit-Netz angeschlossen, bei den Unternehmen sieht es ähnlich aus.

Ohne Vorschriften geht es nicht

Notwendig seien jetzt vor allem einheitliche Vorschriften bei Neubauten, beispielsweise für die Verlegung von Leerrohren zur Aufnahme von Glasfasern. „Um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, muss jetzt schnell gehandelt werden. Die Anbieter von Breitbandanschlüssen sollten auf die Unternehmen zugehen und auch das Thema Fördermittel aktiv kommunizieren. Umgekehrt müssen auch die Firmen jetzt tätig werden“, ist Klaschka überzeugt. Nur so könnten die jahrelangen Verzögerungen beim Glasfaserausbau eingeholt werden.

Aumüller Aumatic ist Breitbandprofi

Der RWA-Spezialist gilt als Pionier in Sachen Breitbandausbau in der Region Thierhaupten. Das Unternehmen installierte bereits im Jahr 2012 ganz ohne Fördermittel auf eigene Kosten einen Breitbandanschluss. „Beim Umzug von Augsburg nach Thierhaupten realisierten wir eine schnelle Internetanbindung auf Glasfaserbasis. Anders war schon damals die Kommunikation mit unseren weltweiten Niederlassungen, eine Fernwartung unserer zahlreichen, weltweit installierten RWA-Anlagen und eine zuverlässige Datensicherung nicht realisierbar“, meint IT-Spezialist Klaschka.

Der Beitrag ist in unserem YouTube Channel oder unter www2.wirtschaftstreff.com/2018/09 als Video verfügbar.

© Wirtschaftstreff Bayern